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Gebäck Glasieren Teil 2

von
kekse2

Selbst gebacken Plätzchen sind ein Genuss. Die zahlreichen im Handel erhätlichen Ausstechformen machen das Gebäck auch optisch zur Augenweide. Weitere Gestaltungsmöglichkeiten bekommt man, wenn die Plätzchen nach dem Backen glasiert werden. Das schafft nicht nur optisch Abwechslung, sondern verleiht den Plätzchen auch zusätzliches Aroma.

Teil 2: Gebäck verzieren

Wie Sie Ihr Gebäck mit den in Teil 1 vorgestellten Glasuren kreativ verzieren können, zeigen wir Ihnen in Teil 2. Wichtig für alle glasierten Plätzchen:

Bevor sie diese in Blechdosen verpacken gut durchtrocknen lassen. Das kann je nach dicke der Glasur 2, 3 Stunden dauern. Ansonsten wird die Glasur beschädigt. Auch sollte zwischen jede Lage Gebäck eine Lage Backpapier gelegt werden, um zu verhindern, dass die Kekse aneinander kleben.

Glasur auftragen

Die glatt gerührte Glasur kann je nach Größe des Gebäckstücks mit dem Löffel aufgetragen und mit einem Spatel glatt gestrichen werden. Oder man verwendet einen Pinsel, der sich besser für kleinere Gebäcke wie Plätzchen eignet.

Je nach Konsistenz der Glasur zieht diese sehr schnell an, d.h. es bildet sich ein dünner Film an der Oberfläche. Werden dann noch Korrekturen vorgenommen, bekommt man die Oberfläche nur noch schwer bis gar nicht glatt. Daher sollte die Glasur immer zügig verarbeitet werden.

In der Schüssel angerührte Glasur, die diesen Film bekommen hat, kann man meist durch kräftiges Rühren wieder glatt bekommen. Bei längeren Unterbrechungen ein Stück Klarsichtfolie auflegen, das verhindert das Abtrocknen.

Gebäck garnieren

Nach dem Glasieren kann das Gebäck ganz nach Belieben verziert werden. Hierzu eignen sich Schokostreusel, Kokosraspeln, Zuckerperlen, kandierte Blüten, kandierte Früchte, Mokkabohnen, Schokoladenlinsen, Gummibärchen, Hagelzucker etc.

Vor dem Auftragen sollte man die Glasur ein wenig anziehen lassen. Das ist besonders bei sehr leichten Dekoren, wie bspw. Kokosraspeln sinnvoll, da diese sonst einsinken. Gleiches gilt, wenn die Oberfläche nicht eben ist, das Dekor könnte sonst verrutschen.

Nach dem Glasieren kann das Gebäck ganz nach Belieben verziert werden. Hierzu eignen sich Schokostreusel, Kokosraspeln, Zuckerperlen, kandierte Blüten, kandierte Früchte, Mokkabohnen, Schokoladenlinsen, Gummibärchen, Hagelzucker etc.

Vor dem Auftragen sollte man die Glasur ein wenig anziehen lassen. Das ist besonders bei sehr leichten Dekoren, wie bspw. Kokosraspeln sinnvoll, da diese sonst einsinken. Gleiches gilt, wenn die Oberfläche nicht eben ist, das Dekor könnte sonst verrutschen.

Alternativ können einzelne Effekte auch mit einem Holzstäbchen gesetzt werden, das wie eine Feder verwendet werden kann.  

Wenn man präzise Konturen möchte, sollte die Untergrundglasur bereits getrocknet sein, bevor man ein Muster in einer anderen Farbe aufträgt. Ansonsten könnte die Glasur verlaufen.

Marmoreffekte

Mit der Nass-in-Nass-Technik können recht einfach interessante Marmoreffekte erzeugt werden. Hierzu zunächst die Grundglasur auftragen.

Mit einer Kontrastfarbe Kreise auf die noch feuchte Grundglasur ziehen.
Mit einem Holzstäbchen zunächst von der Mitte her zum Rand ziehen…
… und anschließend vom Rand zur Mitte ziehen.
Hier am Beispiel von geraden Linien….
die zunächst mit Abstand von rechts nach links und dann dazwischen von links nach rechts gezogen werden.
Hier noch eine Variante mit einer zweiten Kontrasfarbe:
Bei dieser Variante sind abwechselnd Punkte in zwei verschiedenen Farben aufgesetzt worden. Mit dem Stäbchen dann ein mal im Kreis herum durch die Punkte ziehen.
Probieren sie selbst eigene Varianten aus. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Sie sollten die Kontrastfarben aber nicht zu dicht setzen und nicht mehr als 2 Kontrasfarben verwenden, da ansonsten das Muster verschwimmt.

Teil 1: Glasuren

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