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Rosinen

Sultaninen, Korinthen

Oberkategorie   Obst
Unterkategorie   Beerenobst

Herkunft  
Rosinen

Beschreibung

Rosinen sind getrocknete Weintrauben, die nur noch 15-20 % Feuchtigkeit enthalten und so haltbar gemacht werden. Man unterscheidet:

- Sultaninen (getrocknete Weinbeeren): goldgelbe, kernlose, relativ große Beeren, die sehr süß und noch relativ saftig sind; aus der gleichnamigen Traube gewonnen
- Korinthen: kleine, schwarzbraune Rosinen, die weniger süß, aber geschmacksintensiver sind; sie sind ebenfalls kernlos; auch Korinthen werden aus der gleichnamigen Traubensorte gewonnen
- Rosinen: mit dem Sammelbegriff Rosinen werden alle anderen Traubensorten zusammengefasst. Sie können daher auch Kerne enthalten

Die meisten der im Handel befindlichen Rosinen werden als vollreife Trauben gepflückt und dann getrocknet. Aromatischer sind Rosinen, die am Rebstock trocknen und dadurch eine Überreife erlangen.

Rosinen werden gerne wegen der besseren Haltbarkeit geschwefelt. Allerdings muss dann (wie bei anderen Trockenfrüchten auch) auf der Packung der Zusatz "geschwefelt" vermerkt sein. Es sind jedoch zunehmend ungeschwefelte Früchte im Handel. Der Zusatz von Öl (ebenfalls Packungsangabe) bedeutet keine Qualitätseinbuße. Das Öl soll lediglich verhindern, dass die Rosinen zusammenkleben. Da auf Rosinen (mit oder ohne Öl) leicht Staub anhaftet, sollten Rosinen immer vor der Verwendung gewaschen werden.

Nutzung

Rosinen sind nahrhafter Imbiss für unterwegs. Darüber hinaus findet man sie vor allem in der (Weihnachts-)Backstube, aber auch als fruchtige Komponente in Salaten, Vorspeisen und herzhaften Saucen. So sind Rosinen bspw. typischer Bestandteil des Rheinischen Sauerbratens.