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Paniermehl

Semmelbrösel, Panierbrot, geriebene Semmel, Semmelmehl, Weckmehl

Oberkategorie   Getreide / Reis
Unterkategorie   Getreideprodukte

Herkunft  
Paniermehl

Beschreibung

Paniermehl wird aus trockenem Weißbrot, Brötchen oder Kleingebäck hergestellt, in dem dieses gerieben oder gemahlen wird. Es ist in unterschiedlichen Qualitäten im Handel erhältlich. Da die verwendeten Backwaren auch Fette enthalten können, sollte Paniermehl nicht zu lange gelagert werden, da es sonst ranzig schmecken kann.

Paniermehl kann selbst hergestellt werden, in dem 1-2 Tage alte Brötchen auf einer Reibe verrieben werden. Noch schmackhafter ist eine Panierung aus frisch gezupfter Weißbrotkrume.

Nutzung

Paniermehl wird vor allem dazu verwendet, Fisch, Fleisch oder Gemüse mit einer knusprigen Hülle zu versehen, die zudem dafür sorgt, dass das Gargut selbst saftig bleibt. Darüber hinaus dient es zum Binden von Füllungen, als Trennmittel beim Backen und goldbraun in Butter gebraten auch als Zugabe zu herzhaften und süßen Gerichten (Knödel, Fisch, etc.)

Die klassische Vorgehensweise beim Panieren erfolgt in drei Schritten:

- wenden des Garguts in Mehl
- wenden in verschlagenem Ei (meist gewürzt, auch mit wenig Milch oder Sahne verschlagen)
- wenden in Paniermehl (oder einer Mischung mit anderen Zutaten wie Käse oder Nüsse, die allerdings auch pur verwendet werden können)